Kath. Kindertageseinrichtung St. Josef, Unna-Hemmerde

Friedhofsweg 4
59427 Unna
Telefon: 02308-309
Leitung: Nadine Lübbert

Pädagogische Ziele

Unser Ziel ist es, jedes Kind nach seinen individuellen Entwicklungsbedingungen und – möglichkeiten zu fördern.

Zudem fördern wir die sozialen Kontakte der Kinder untereinander, sowie zwischen Kindern und Erwachsenen.

Die Bedeutung der Gruppe für das einzelne Kind bzw. die Bedeutung des Kindes für die Gesamtgruppe ist ein weiteres Ziel unserer Arbeit. Dabei achten wir auf Konfliktlösungen, Regeln und Freiräume der Kinder.
Wir bieten den Kindern innerhalb und auch außerhalb der Einrichtung Erfahrungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei gemeinsamen Unternehmungen.

Weiterhin ist es uns wichtig, dass wir den Kindern unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten anbieten.

Zudem setzen wir uns als Ziel, eine alltagsintegrierte Sprachförderung zu gewährleisten.

Umsetzung in die pädagogische Arbeit 

Unserem Kindergartenteam ist es wichtig, die Kinder ganzheitlich zu fördern, auf ihre Fähigkeiten und Neigungen gezielt einzugehen und sie dabei stets zu begleiten.

  • Wir legen Wert darauf, dass die Kinder beim Spielen Platz haben und ihre natürlichen Bewegungsbedürfnisse ausleben können. Dazu sind die beiden Gruppenräume nicht mit Tischen und Stühlen überlagert und es befinden sich dort große Teppiche zum freien Spiel.
  • Wir achten darauf, dass die Kinder während des Freispiels selten aus dem Spiel gerissen oder in ihrem Spiel unterbrochen werden.
  • In den Gruppenräumen stehen den Kindern verschiedene Dinge zum Spielen, zum Basteln oder zum Erforschen bereit. Uns ist es wichtig, die Kinder mit dem Angebot nicht zu überfordern. Deshalb stellen wir nicht zu viele Materialien zur Verfügung, sondern tauschen diese regelmäßig aus.
  • Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder genügend Raum zu geben, können sie ihr Spiel, ihren Spielpartner, den Spielort, die Spieldauer und die Requisiten frei wählen. Die Kinder bekommen die Gelegenheit ihre Gefühle auszudrücken und das Erlebte zu verarbeiten.
  • Die Kinder haben die Möglichkeit eigene Erfahrungen zu machen und zu sammeln, insbesondere bei Problem- oder Konfliktlösungen. Hierbei ist es unser Anliegen, nicht zu weit in das Spiel einzugreifen und sie nach eigenen Lösungen suchen zu lassen.
  • Unsere Erfahrung zeigt, dass in der großen und der kleinen Altersmischung Kinder andere Kinder als Vorbild brauchen, um sich zu unterstützen und voneinander sowie miteinander zu lernen.
  • In unserem Kindergarten gibt es Strukturen, Regeln und Grenzen. Diese werden mit den Kindern besprochen, so dass sie für alle nachvollziehbar sind. Alle unsere Regeln helfen den Kindern sich in ihrem unmittelbaren Umfeld zu Recht zu finden und in ihrem weiteren Leben orientieren zu können.

Religiöse Erziehung 

Religiöse Erziehung bedeutet für uns, den Kindern christliche Werte zu vermitteln. Da die Kinder durch den Glauben Sicherheit und Vertrauen erhalten, ist es uns wichtig, hier auch die Lebensthemen der Kinder und ihre Emotionen aufzugreifen.


Beim gemeinsamen Start in den Tag (Morgenkreis oder Frühstück) erleben die Kinder durch das gemeinsame Beten das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Außerdem nutzen wir diese Zeit, um gemeinsam religiöse Rituale zu erleben.


Zudem orientieren wir uns bei unserer Arbeit am kirchlichen Jahreskreis, zu dem die verschiedensten pädagogischen Angebote stattfinden.

 

 

Bewegungserziehung

Es ist ein Grundbedürfnis eines jeden Kindes, sich zu bewegen und die Welt mit allen Sinnen zu begreifen. Hier reicht die wöchentliche Turnstunde natürlich nicht aus. In unserer Einrichtung bieten wir den Kindern daher unterschiedlichste Angebote zum Bildungsbereich Bewegung.

Hier eine Auflistung unserer Angebote im Bereich Bewegung:

  • Bewegungsraum als Funktionsbereich mit unterschiedlichen und wechselnden Impulsen (Klettern, Kriechen, Krabbeln, Schaukeln, …)
  • Wöchentliche angeleitete Bewegungsstunden ( jede Gruppe hat einen festgelegten Turntag ) 
  • regelmäßige Wald Tage
  • Angeleitete und freie Bewegungsangebote zusätzlich zu den Bewegungsstunden
  • Freispiel und Angebote im Außengelände
  • Unterschiedliche Klettergeräte im Bewegungsraum und auf dem Außengelände
  • Bereitstellung unterschiedlicher Fortbewegungsmittel (Roller, Laufrad, Dreirad, Hüpfball, Stelzeneimer
  • Die Leiter am Wickeltisch
  • Bewegungsspiele im Morgenkreis
  • Ausflüge im Stadt - und Dorfbezirk

 

 

 

 

Partizipation

Partizipation bedeutet für uns, dass Kinder an einem Entscheidungsprozess teilnehmen bzw. mitbestimmen. Sie erfahren hier, dass sie Rechte haben und wie sie diese bekommen. Dabei lernen sie ihre eigenen Rechte zu vertreten, aber auch Rechte anderer anzunehmen und nicht zu verletzen. Bei diesem Prozess üben die Kinder Mehrheitsentscheidungen zu respektieren.

Jeder Mitarbeitende in unserer Einrichtung hat die im Folgenden aufgeführte Haltung gegenüber der Partizipation:

  • Meinungen der Kinder akzeptieren
  • Kinder zu unterstützen ihre Meinung zu äußern
  • Offen sein
  • Ehrlich und authentisch zu sein
  • Nur als Teilnehmer im Kinderparlament sein
  • Kinder als Partner ansehen

 

 

Dokumentation

Um die einzelnen Entwicklungsschritte eines jeden Kindes festzuhalten, arbeiten wir mit der Portfolio Dokumentation. Jedes Kind hat seinen Ordner, in dem wir durch Fotos und Beobachtungen die Entwicklung aufzeichnen. Die Ordner sind den Kindern und auch ihren Eltern frei zugänglich. Regelmäßig werden die Aufzeichnungen aktualisiert. 

Zur Dokumentation der sprachlichen Entwicklung nutzen wir den BaSiK - Bogen von Renate Zimmer, den wir in jährlichen Abständen aktualisieren.

Die Entwicklung in den Bereichen Spielen, Sprechen, Hören, Sehen, Denken, Bewegung, Lebenspraxis, Soziales Miteinander und Emotionalität dokumentieren wir mit den Entwicklungsschnecken von Kornelia Schlaaf - Kirschner. Diese werden ebenfalls regelmäßig aktualisiert.

Einmal im Kindergartenjahr, zum Geburtstag des Kindes findet ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern statt, in dem der aktuelle Entwicklungsstand anhand unserer Dokumentationen besprochen wird.

Zum Ende der Kindergartenzeit erhalten die angehenden Schulkinder eine umfassende Bildungsdokumentation. Diese Dokumentation kann von den Eltern an die jeweilige Grundschule weiter gegeben werden.